Wie esb mit uns seine Fertigungsprozesse präzise steuert
Gasspülkegel für Stahlwerke sind eine außergewöhnliche Produktionsaufgabe – denn bei den hochfesten Bauteilen kommt es auf enorme Präzision an. Genau das garantiert esb seit Jahrzehnten.
Gemeinsam mit BOLD & EPIC Transform wurde die Steuerung von Auftragswesen, Produktion und Warenwirtschaft auf ein neues Niveau gehoben – reibungslos mit der ERP-Lösung Haufe X360.
Auftragswesen und
Produktion per ERP präzise steuern –
mit BOLD & EPIC Transform und Haufe X360
Gemeinsam mit BOLD & EPIC Transform hat esb seine ERP-Prozesse modernisiert – von der Auftragserfassung über die Produktionssteuerung bis hin zur Warenwirtschaft und Rechnungsstellung.
Das Ergebnis: mehr Tempo, höhere Transparenz und ein System, das die komplexe Wertschöpfungskette des Unternehmens präzise abbildet.
Der Mehrwert
für den esb Schweißbetrieb Burbach und Bender
Erfassung der Aufträge auf Basis der umfassenden Volltextsuche im ERP-System
Erstellung von Produktionsaufträgen mit wenigen Klicks direkt aus dem System heraus
Dokumentation von Arbeitszeit und Materialverbrauch – inklusive automatischen „Abbuchungen“ im Warenbestand
Steuerung der Arbeitsprozesse durch einfache Listenansichten und Filterfunktionen im ERP-System
Massenverwaltung bei der Rechnungsstellung – viele Dokumente lassen sich gleichzeitig erzeugen
5 Fragen – 5 Antworten zu unserer Haufe X360 Lösung bei esb
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Die Produktion von Gasspülkegeln verlangt nach Spezialisten wie esb: Das komplexe Bauteil kommt in Stahlwerken zur Homogenisierung von Metall zum Einsatz – und existiert in unzähligen Varianten. „Folglich verfügen wir über sehr flexible Produktionsprozesse, zumal in unserem Stahlbaubereich auch andere Bauteile gefertigt werden“, erklärt Matthias Otterbach, kaufmännischer Leiter von esb. „Dabei geht unser Know-how weit über das Schweißen hinaus.“
Die Steuerung dieser Prozesse erfolgte mehr als 20 Jahre lang über ein veraltetes ERP-System. Es deckte nur Grundfunktionen ab, war langsam und wurde nicht konsequent genutzt: „Viele Rechenprozesse dauerten einfach zu lange und die Eingaben waren umständlich.“
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esb entschied sich bewusst für die Einführung eines neuen ERP-Systems – wobei ein Faktor im Mittelpunkt stand: Flexibilität. Denn die Spezialfertigung mit vielen Varianten verlangt nach einer Lösung, die sich nicht nur anpassen lässt, sondern die Prozesse wirklich sauber abbildet.
Haufe X360 überzeugte mit seiner variablen Struktur und offenen Architektur – die zentrale Grundlage. Ergänzend dazu spielte die Wahl des Implementierungspartners eine zentrale Rolle: Mit BOLD & EPIC Transform holte sich esb ein Team an Bord, das komplexe Produktions- und Kostenlogiken nicht vereinfacht, sondern präzise in ein ERP-System übersetzt.
Ein zentraler Knackpunkt war dabei die Kostenstellenstruktur, die bei esb eine Schlüsselrolle spielt. Gemeinsam wurde eine Lösung entwickelt, mit der sich Arbeitsschritte, Ressourcen und Kostenstellen so modellieren lassen, dass sie im Alltag wirklich funktionieren – und im Controlling echte Transparenz schaffen.
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Der Implementierungsprozess verlief in zwei Phasen: einer etwas langsameren Startphase und einer deutlich beschleunigten Umsetzung in den letzten vier Monaten.
Den Auftakt der zweiten Phase bildete ein Kick-Off-Meeting am Standort von BOLD & EPIC. Hier kamen alle Beteiligten zusammen und klärten zentrale Fragen zur ERP-Einführung.
Darüber hinaus war das Team von BOLD & EPIC Transform mehrfach vor Ort, um die wichtigsten Prozesse direkt in der Praxis zu begutachten.
Denn: Nur wenn man genau versteht, wie ein Prozess abläuft – und welche Folgeprozesse er auslöst – lässt sich ein ERP-System so modellieren, dass es später wirklich entlastet. -
Wie präzise die Gesamtlösung zu den Aufgaben von esb passt, zeigt sich besonders in der Abbildung der Kostenstellen.
Jeder Arbeitsschritt in der Produktion wurde als „Ressource“ definiert – und einer bestimmten Kostenstelle zugeordnet. Das ist entscheidend, weil viele Mitarbeitende sehr unterschiedliche Tätigkeiten ausführen und regelmäßig an wechselnden Ressourcen arbeiten.
Im Ergebnis lassen sich die verschiedenen Kosten jetzt deutlich kleinteiliger nachvollziehen und auswerten – eine wichtige Grundlage für Steuerung, Transparenz und Weiterentwicklung.
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Management: Bereits die Volltextsuche in Haufe X360 macht im Alltag einen enormen Unterschied.
„Wenn ein Kunde etwas bestellt, muss ich nicht mehr lange suchen, um den dazugehörigen Artikel in unserem System zu finden. Ob man kundenspezifische Artikelnummern, unsere eigenen Artikelnummern, die Zeichnungsnummern oder was auch immer eingibt – der gewünschte Artikel wird in Sekundenschnelle angezeigt.“
Und auch danach geht es schnell weiter: Auftragsbestätigungen und Produktionsaufträge werden mit wenigen Klicks erstellt.
„Diese und ähnliche Prozesse erfolgen mit einem Bruchteil jener Zeit, die wir früher benötigt haben.“Produktion: Mitarbeitende können ihre Aufträge gezielt filtern, sortieren und strukturiert abarbeiten. Gleichzeitig unterstützt Haufe X360 die Steuerung der Teilprozesse: Jeder Arbeitsschritt wird dokumentiert – inklusive Arbeitszeiten – und initiiert automatisch die nächsten Schritte.
Parallel wird das verwendete Material direkt aus dem Warenbestand „abgebucht“, wodurch das Lager jederzeit den aktuellen Status kennt.Warenwirtschaft: Haufe X360 sorgt auch hier für Ordnung und Tempo. Jeder Stellplatz wird im System erfasst – langwierige Suchaktionen entfallen.
„Das gilt aktuell vor allem für unseren Standort bei Koblenz – in Eisern bei Siegen werden die Produkte nur speziellen Lagerbereichen zugeordnet“, erklärt Matthias Otterbach. „In jedem Fall profitieren wir aber von einem hohen Maß an Transparenz und Aktualität.“